Quartalszahlen : Fondsgesellschaft DWS mit weniger Überschuss - Operatives Geschäft legt aber zu

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Quartalszahlen Fondsgesellschaft DWS mit weniger Überschuss - Operatives Geschäft legt aber zu

Die Fondstochter der Deutschen Bank fährt im zweiten Quartal ein Ergebnisminus von zehn Prozent ein. Vor allem bei Geldmarktprodukten habe es Nettomittelabflüsse gegeben.

Die Fondstochter der Deutschen Bank kämpft seit Monaten mit einer Greenwashing-Affäre.

Die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS hat im Frühjahr wegen der Börsenunsicherheiten infolge des Ukrainekriegs unter dem Strich weniger Gewinn erzielt. Das Konzernergebnis schrumpfte im zweiten Quartal um rund zehn Prozent auf 155 Millionen Euro, wie der Vermögensverwalter am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Der bereinigte Vorsteuergewinn legte dagegen um elf Prozent auf 273 Millionen Euro zu. Die Erträge stiegen um sieben Prozent auf 671 Millionen Euro. An ihrem Ausblick für das laufende Jahr hielt die Fondsgesellschaft fest.

Der Ukrainekrieg wirkte sich laut DWS weltweit in starkem Maße auf Volkswirtschaften und Aktienmärkte aus. Vor allem bei Geldmarktprodukten habe es Nettomittelabflüsse gegeben. Die DWS sei jedoch widerstandsfähig geblieben.

„Obwohl sich das Umfeld im zweiten Quartal weiter signifikant verschlechtert hat, ist es uns gelungen, den höchsten bereinigten Vorsteuergewinn zu erzielen, den wir jemals in einem zweiten Quartal und einem ersten Halbjahr erreichen konnten“, erklärte der neue DWS-Chef Stefan Hoops.

Die zuletzt wegen Greenwashing-Vorwürfen in den Schlagzeilen stehende Fondsgesellschaft hatte vor kurzem einen Führungswechsel vollzogen. Die DWS hat die Vorwürfe stets bestritten. Hoops, der ehemalige Leiter der Unternehmensbank der Deutschen Bank, hat sich auf die Fahnen geschrieben, das Vertrauen in die DWS wieder herzustellen. Die Staatsanwaltschaft hatte Ende Mai wegen des Verdachts auf Etikettenschwindel bei der Vermarktung von nachhaltigen Anlageprodukten die Firmenzentralen von DWS und Deutsche Bank durchsucht.

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