Banken: Standard Chartered steigert Gewinn dank Asien-Geschäft

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Trotz der Rezessionsängste im westlichen Markt konnte die Bank ihren Gewinn deutlich steigern. Der Grund ist florierendes Asien-Geschäft.

Standard Chatered profitiert von der wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie auf dem asiatischen Markt. Die westlichen Rezessionsängste können der Bank bislang nichts anhaben.

Die britische Großbank Standard Chartered hat sich dank ihrer Orientierung auf den asiatischen Markt den Rezessionsängsten und der Inflation in Europa und in den USA entzogen und ihren Gewinn gesteigert. Der Nettogewinn im ersten Halbjahr kletterte im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar, wie die Bank am Freitag mitteilte.

„Während die Risiken einer Rezession im Westen steigen, sehen wir die Frühphase einer wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie in vielen Märkten, in denen wir aktiv sind“, sagte Bank-Chef Bill Winters am Freitag. Standard Chartered verdient den Großteil ihrer Erlöse in asiatischen Märkten, wo Winters eine noch bessere zweite Jahreshälfte prognostiziert.

Der Handelsbereich der Bank erzielte dank dem volatilen Markt einen Rekordgewinn in Höhe von 500 Millionen Dollar. Die schwierige Lage für Gewerbeimmobilien in China und die Unruhen in Sri Lanka führten jedoch zu einer Wertminderung der Kredite und Verluste in Höhe von 351 Millionen Dollar.

Die Bank startete einen Aktienrückkaufprogramm in einem Gesamtvolumen von 500 Millionen Dollar und hält am Ziel fest, eine Nachsteuerrendite (RoTE) von zehn Prozent bis 2024 zu erreichen.

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