Die nächste gute Nachricht | Silas darf auf seine Lieblings-Position

Montag berichtete BILD, dass der VfB vorzeitig mit seinem Stürmer-Star Silas (23) verlängern will. Und es gibt eine weiter frohe Kunde für den Kongolesen: Schon Samstag im Derby gegen Freiburg wird er wohl auf seine Lieblingsposition in die Sturmspitze zurückkehren.

In den bisherigen drei Pflichtspielen musste er auf der ungewohnten Position des Flügel-Verteidigers ran, ersetzte hinten links den verletzten Borna Sosa. Silas mühte sich in der Verteidigung, für Glanzpunkte reichte sein Eifer nicht. Die Defensiv-Aufgaben nahmen ihm die Power für seine gefürchteten Solo-Sprints.

Das änderte sich vergangenen Samstag in Bremen (2:2) ab der 59 Minute: Als Sosa eingewechselt wurde, rückte Silas in den Sturm. Nur wenig später machte der 1,89-Meter-Angreifer sein erstes Tor nach über eineinhalb Jahren.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo: "Silas hat sich für einen Platz in der Sturmspitze empfohlen. Ich weiß, dass er auf dieser Position aufgehen kann. Man hat bei ihm auch gleich eine andere Energie gespürt."

Möglich, dass der VfB im Derby so startet, wie er in Bremen aufgehört hat: mit Sosa hinten links und Silas an der Seite von Sasa Kalajdzic in der Sturmspitze.

Dem formschwachen Tiago Tomas droht die Bank. Matarazzo: "Wir wissen, was wir an Tiago haben. Aber in Bremen hat er nicht sein bestes Spiel gemacht. Er kann anders Fußball spielen, kann mit anderer Intensität agieren. Er kann mehr Eins-gegen-eins-Zweikämpfe gewinnen, auch in der Offensive."

Immerhin: Silas weiß, wie man gegen Freiburg trifft. Zwei seiner zwölf Bundesliga-Treffer machte er gegen die Breisgauer.