Poker hat schon begonnen | Die Wahrheit um Kownackis Fortuna-Zukunft

Dawid Kownacki (25) ist unter Daniel Thioune (48) aufgeblüht. Der Pole ist aufgrund seiner Top-Leistungen mittlerweile die unangefochtene Nummer eins im Fortuna-Sturm – und das wird auch so bleiben. Die Frage ist nur, ob auch in der nächsten Saison.

Seine starke Vorbereitung und die Leistungen zum Saisonauftakt haben Manager Klaus Allofs (65) zum Umdenken bewegt. Allofs hatte schon betont, nicht zu planen, Kownacki (sollte Anfang des Sommers noch zu Lech Posen verkauft werden) noch abzugeben.

BILD erfuhr: Jetzt ist das auch Gewissheit. Ein Verkauf bis zum 1. September soll ausgeschlossen sein – es sei denn, ein Verein kommt mit einem Mega-Angebot.

Nach BILD-Informationen hat es bereits Gespräche über eine Vertragsverlängerung gegeben. Beide Parteien streben eine zeitnahe Entscheidung an – wie die aussieht, ist jedoch völlig offen.

Ausstiegsklausel: Sollte der Stürmer auf einen ablösefreien Wechsel (und damit auf ein sattes Handgeld vom neuen Verein) verzichten, muss Fortuna ihn mit einer Option auf einen Wechsel etwa in Höhe der Ablöse, die ursprünglich in diesem Sommer angesetzt war (1,5 Mio. Euro), „entschädigen“. Die Fragen sind dann auch, bis wann diese Klausel gezogen werden muss, ob sie auch im Falle des Aufstiegs gilt oder dann noch einmal erhöht wird.

Gehalt: Kownacki hat zwar jahrelang bei Fortuna enttäuscht, herunterhandeln werden die Bosse ihn aber nicht können. Zwar überzeugt er erst seit Kurzem, aber das reicht, um eine Vielzahl an Interessenten anzulocken. Nach BILD-Informationen war unter anderem der VfB Stuttgart zuletzt an ihm dran. Kownacki kann ohne Probleme woanders mehr verdienen als in Düsseldorf, entsprechend können sich die Fortuna-Verantwortlichen einen Günstig-Vertrag abschminken.